WILLKOMMEN BEIM NABU ALTENKIRCHEN

FÜR MENSCH UND NATUR

Vorab das Wichtigste in Kürze:

'Rhein-Westerwald'- Positionspapier zur Windkraft- und Erneuerbaren-Politik...

In der Regionalstelle Rhein-Westerwald haben sich Mitglieder verschiedener Ortsgruppen zusammen gefunden, um den Natur- und Artenschutz stärker in den Fokus des NABU zu rücken und grundsätzliche Positionen im Umgang mit dem Ausbau der Windenergie /den Erneuerbaren Energien zu formulieren.

Hier PDF runterladen und weiterlesen:

Positionspapier Erneuerbare Energien.pdf
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Letzte Aktionen:

Apfelernte auf den NABU-Streuobstwiesen am Samstag den 02.10.2021

Heute wird die Ernte gemeinsam eingefahren. Schöner aus Herrnhut, Triumph aus
Luxemburg, Gewürzluiken, Zuccalmaglio ... - beim Ernten bietet sich die einmalige
Gelegenheit unzählige Apfelsorten frisch zu verkosten, um den eigenen
Lieblingsapfel herauszufinden.

Letzte Aktionen:

Apfelsaftpressen in Amteroth von Montag 04.10.21 bis Mittwoch 14.10.2121 (10 Tage) - Kontakt für diese Aktion: 02681 7736

Es besteht täglich, außer Sonntag, die Möglichkeit, beim Saftpressen zu helfen und dabei alle Arbeitsgänge, vom Waschen und Kontrollieren der Äpfel, über Schnitzeln und Pressen bis hin zum Abfüllen selbst durchzuführen. Für Frühstück und Mittagsimbiss ist gesorgt. Für Ihre Mithilfe erhalten Sie eine kleine Entschädigung in Form von Apfelsaft. Mithilfe, auch stundenweise, nach telefonischer Vereinbarung unter 02681 7736 erwünscht # Leitung: Wanja Schliffkowitz und Jutta Seifert # Bitte mitbringen: Arbeitskleidung, Gummistiefel, Verpflegung nach Bedarf # Uhrzeit/Treffpunkt: 8.30 - 18.00 Uhr, Hof der Familie Kirchhof/Schliffkowitz, Hauptstr. 4, 57610 Amteroth

 

 

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M i c h a e l   K l ö c k er

14. 9. 1948   bis   8. 5. 2021

Nicht nichts ohne Dich aber nicht dasselbe ...

 

Alle im NABU, die Michael kannten, sind über seinen Tod tief betroffen bis fassungslos.

Hier ein kleiner Überblick seines Wirkens im NABU Altenkirchen das 1983 begann.

Michael, mit seinem ersten Porsche-Trecker mit dem erste von ihm erworbene nasse Wiesen im Ölferbach- und Driescheider Bachtal gemäht wurden. Ebenfalls im Einsatz sein Käfer mit großem Hänger daran. Damals hielten Ihn noch viele und insbesondere die „echten'' Bauern für mehr oder weniger verrückt. Heute, und vor allem bei zunehmend trockenen Sommern, fällt so mancher begehrlicher Blick auf gerade diese nassen Wiesen.

Michael war nie der ausgesprochene Artenschützer der bestimmte Arten im Blick hatte, ihm ging es um den Erhalt und den sorgsamen Umgang mit einer naturnahen Kulturlandschaft und die Förderung der Artenvielfalt. So wurden viele Hecken und Tümpel angelegt, Bäume gepflanzt oder in jüngerer Vergangenheit auch schon einmal ein Steinbruch erworben um von ihm Ungemach abzuwenden.

 

... Nicht nichts ohne dich aber vielleicht weniger ...

 

 Mit zunehmenden Flächenbesitz und Fuhrpark entwickelte er sich vom reinen „Ökobauern“ zu einem naturschutzgeneigten Landwirt, der immer mehr auch die Rentabilität seiner Heuwirtschaft im Blick hatte. 

Aber es gab nicht nur seine Landwirtschaft, sondern auch sein Engagement im Verein. So war er bis zum Schluss langjähriges Vorstandsmitglied. Als die eigenen Kinder im entsprechenden Alter waren und darüber hinaus, engagierte er sich auch bei der Betreuung der damaligen Kindergruppe des NABU.

Die Wiesen des NABU wurden von ihm mit bewirtschaftet, er lieferte das Winterheu für unsere Schafe, war beim Ausmisten und Pflegeeinsätzen dabei...

Auch für das ein oder andere persönliche Gespräch nahm er sich die Zeit.

Er versuchte immer da zu sein wenn händische oder maschinelle Hilfe gebraucht wurde. 

In Sachen Neophyten war er unermüdlich unterwegs, nicht nur bei unserer regelmäßigen Springkrautaktion im Ölferbachtal sondern insbesondere in Sachen Riesenbärenklau in der Wiedaue und an den zuführenden Bächen.

Kein Stück Müll das in sein Blickfeld geriet blieb liegen...

Mit seinem ausgeprägten Harmoniebedürfnis versuchte er, oft mit Erfolg, in Konfliktsituationen zu vermitteln.

 

... Nicht nichts aber weniger und weniger ...

 

Michael war kein Übermensch, er war schlicht ein rundum liebenswerter, hilfsbereiter, bisweilen sturer Mensch mit beispielhafter Bescheidenheit.

Er war ein 'Guter', ein naturaffiner Mensch, der seinen Weg zum Schutz der Umwelt verfolgte.

Was bleibt, sind ein bzw. mehrere Paar große Schuhe in die nun andere treten können und müssen.

Was bleibt, sind Erinnerungen an viele gemeinsame gelungene Aktionen aber auch, wie so oft im Leben, an weniger Gelungenes, wie eine beim Wendemanöver mit dem Trecker touchierte Wildkirsche im Ölferbachtal, die immer an ihn erinnern wird

 

... Vielleicht nicht nichts ohne dich aber nicht mehr viel

 

Lasst uns aus dem Nichts Viel machen:

Nehmen wir seinen, für uns viel zu frühen, Tod zum Anlass achtsam miteinander und unseren Mitgeschöpfen umzugehen und uns weiterhin, auch in seinem Sinne, in der Natur für die Natur zu engagieren.

 

Danke Michael für Alles, und ade. Wir vermissen dich.

 

(Auszüge aus der Abschiedsrede von Jutta Seifert; Vorsitzende NABU Altenkirchen -

Das fett gedruckte Gedicht stammt von Erich Fried)

Apfelsaft... Apfelsaft... Apfelsaft...

Unser selbst hergestellter Apfelsaft mit dem Mehrwert liegt verkaufsbereit im                   Regionalladen UNIKUM, Bahnhofstrasse 25 in Altenkirchen

Die Programme 2021 des NABU Altenkirchen und seiner Kinderumweltgruppe NABUKI sind als PDF verfügbar. Wir führen, sofern erlaubt und mit einem entsprechenden Hygienekonzept möglich, ab sofort und bis auf Weiteres unsere Veranstaltungen durch. Fragen Sie bitte nach! Solange Corona aktuell ist, sind Anmeldungen zu unseren Veranstaltungen verpflichtend. Für manche Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

NABU / Kathleen Gerber
NABU / Kathleen Gerber

Der Wolf ist im Ölferbachtal angekommen!

Nach einigen Nachweisen eines Wolfes im April / Mai zwischen Altenkirchen und Flammersfeld hat der Wolf im Juli oberhalb unserer Bildungsscheune im Ölferbachtales 3 Schafe gerissen. Unsere Schafe waren nicht betroffen, sie standen derzeit im Ölferbachtal im Schutze eines Elektronetzes. Ein Übergriff des Wolfes auf Herdentiere lässt sich nur durch konsequente Schutzbemühungen aller Tierhalter verhindern. Dass dies nicht einfach zu realisieren ist, davon wissen wir ein Lied zu singen. Der Schutz unserer Schafe kostet viel Zeit und Arbeit. Wer dabei mithelfen möchte, melde sich bitte unter 02681 989992 bei Harry Sigg oder Jutta Seifert.

 

Verstärkung in der Grünlandpflege

 

Unsere nördlich von Niederölfen gelegenen Flächen mit großen Feuchtwiesenanteilen werden aktuell von einer 6-köpfigen Highländer-Herde beweidet. Diese robusten, genügsamen und ziemlich friedlichen Urviecher passen hervorragend in unser Pflegekonzept und bestens in das schöne Ölferbachtal.

ABGEFACKELT !!!  1000 Euro Belohnung !!!

Unser Unterstand im Wiedtal wurde durch Brandstiftung zerstört. Für Hinweise zur Ergreifung der Täter setzen wir eine Belohnung aus.

Anhänger, Leitern und Werkzeug für unsere Obstbaumschnittkurse

Eine Heimat für Wildbienen

Willkommen beim NABU Altenkirchen

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Wiedtal bei Altenkirchen - Foto Immo Vollmer
Wiedtal bei Altenkirchen - Foto Immo Vollmer

 

Die Stadt Altenkirchen ist Kreisstadt des nördlichstenen Landkreises in Rheinland Pfalz, der einen großen Teil des Westerwaldes umfasst. Altenkirchen liegt an der Wied, die in den Rhein mündet. Der NABU Altenkirchen ist nicht nur im Gebiet der Verbandsgemeinde Altenkirchen, sondern auch in den angrenzenden Verbandsgemeinden Hamm/Sieg, Flammersfeld und im Falle der Mausohrwochenstube von Niederhövels auch in Wissen tätig. Darüber hinaus ist er beratend im Beirat für Naturschutz des Landkreises Altenkirchen vertreten.

 

Unsere Ziele sind die Förderung von Schutz und Pflege der Natur unter besonderer Berücksichtigung der frei lebendenden Tier- und Pflanzenwelt, die Förderung naturnaher Landschaftsgestaltung, des Umweltschutzes und der Umweltbildung.

 

Dank des Engagements des NABU Altenkirchen konnten wertvolle Gebiete wie die Heide bei Kircheib, das NSG Muhlaue und ein Orchideengebiet bei Kausen als Naturschutzgebiete gesichert werden.

 

Der NABU Altenkirchen kann hierbei auf eine lange Tradition zurück blicken. Schon 1931 gab es in Altenkirchen eine erste Vogelschutzgruppe. Die Gründung der Natur- und Vogelschutzgruppe Altenkirchen e.V., dem heutigen NABU Altenkirchen, fand 1976 statt. 1978 entstand die erste Jugendgruppe, die mit kurzen Unterbrechungen und unter wechselnder Leitung bis heute als NABUKI weitergeführt wird.

 

Der NABU Altenkirchen konnte seit seiner Gründung eine stetige Zunahme der Mitgiederzahl verzeichnen. Derzeit werden über 700 Mitglieder durch die Gruppe betreut.


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

Das aktuelle Jahresprogramm 2021 des NABU Altenkirchen und 2020 der NABUKI, der Kinderumweltgruppe des NABU Altenkirchen         

                                                                         Hier gehts zum Download

Der NABU Altenkirchen erhält den Bachpatenpreis 2015 des Landes Rheinland-Pfalz

Unsere Website zieht hierhin um

 

Wir ziehen hierhin um und es kann noch dauern bis unser neuer Internetauftritt endgültig fertiggestellt ist.

Manche unserer geplanten Themen existieren nur als Titel, sind noch am wachsen oder nicht bearbeitet. Nach und nach werden wir die Lücken aufarbeiten und immer wieder auch neue Themen erschließen.

 

 

 

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Fairpachten ist das kostenlose Beratungsangebot für alle, die
landwirtschaftliche Flächen verpachten und sich mehr Naturschutz wünschen.
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Zur Sicherung der Artenvielfalt und zur Verbesserung der Vernetzungsfunktionen im Ölferbachtal haben wir 2016 ein neues Projekt gestartet. Neben erfolgten Flächenankäufen und dem Bau einer Bildungsscheune mit kombinierter Nutzung für Bildung und Tierhaltung, planen wir die Anlage eines Kulturlandschaft-Lehrpfades.

            Mehr Infos...

Netzwerk Ölferbachtal - Hier gehts zur Projektbeschreibung

Winterliches Szenario im Ölferbachtal
Winterliches Szenario im Ölferbachtal

Empfehlenswert:

Die Turteltaube - Vogel des Jahres 2020 - Foto:  NABU / Manfred Delpho
Die Turteltaube - Vogel des Jahres 2020 - Foto: NABU / Manfred Delpho

Im Rahmen des Entwicklungsprogramms EULLE erhält unser Betrieb unter Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz eine Unterstützung.

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